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Waldkatzen vom Wunderbaum - eine Liebe fürs Leben
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Wie alles begann

So kamen Mascha und Bert zum Katzenzüchten


Unsere erste Katze hiess "Bällchen" - eine schwarz-weiße Hauskatze. Es war zu Beginn unserer Ehe. Damals standen wir vor der Entscheidung: Hund oder Katze. Die Selbstständigkeit der Katze siegte beim Charakter-Vergleich. Dass wir eines Tages Katzen (und dazu auch noch Rassekatzen) züchten würden bei all dem Tierheim-Elend einerseits und dem Anblick überlebensuntüchtiger Fellmonster andererseits, schien uns schon als {short description of image}Vorstellung absurd. Das war vor knapp 30 Jahren.

Seit mehr als zehn Jahren gehören wir selbst zu dieser komischen Gilde von Katzenzüchtern. Nach 20 Jahren Sorge um ausgesetzte und Tierasyl-Katzen (Foto oben: Charlie, einer unserer letzten Tierheim-Kater) brachte uns ausgerechnet der stinkendste, hässlichste Streuner mit dem poetischen Namen "Mozart" dazu, unser Herz auch für Rassekatzen zu öffnen. "Mozart" - das war ein reinrassiger rothaariger Perser, knapp zehn Jahre alt, Plattnase par excellence und schiefe Schnauze, das Fell vor Schmutz starrend. Er hatte sich unserer damals frei laufenden Bande von Hauskatzen angeschlossen, sich erst heimlich an den Tellern bedient - und sich schliesslich um drei Uhr nachts lautstark in unserem Schlafzimmer darüber beschwert, dass kein Futter mehr da war ...

"Mozart" hatte sich unser Haus zum Sterben ausgesucht - als wir ihn nach einem Jahr nach einer für uns heute nicht mehr nachvollziehbaren Tierarzt-Diagnose einschläfern lassen mussten, war ein Stück Leere in unserem Leben, da auch eine Reihe unserer anderen Lebensbegleiter uns über die Regenbogenbrücke verlassen hatten.

Mozart hatte uns Lust auf das Leben mit Rassekatzen gemacht - die Frage war damals nur: Welche Rasse? Es sollte ein möglichst naturnahes Tier sein, nicht durch Menschen überzüchtet. So lieb Mozart war - eigentlich war er auch das abschreckende Beispiel, was wir nicht haben wollten. Noch einmal ein Jahr dauerte es dann, bis wir uns endgültig für die Rasse entschieden hatten, die seither unser Leben bestimmt: Die Norwegischen Waldkatzen.



Wenn Sie uns heute fragen: Für uns konnte es keine andere Rasse geben. Bis heute nicht.

Ohne Ahnung von Genetik, nur mit einem Hauch Herkunfts-Wissen aus Katzenzeitschriften belastet, vor allem aber mit der Leidenschaft für die Rasse ausgestattet, haben wir 1991 begonnen, eine kleine Zucht aufzubauen, fast jeden Anfänger-Fehler begangen, den ein Neuling machen konnte - nur einen nicht: Wir haben versucht, aus Irrtümern selbst zu lernen, haben uns nicht als "Jünger" dem einen oder anderen Erfolgs-Züchter oder Stil angeschlossen, haben unseren Bestand nicht nach Erfolgs-Kriterien immer mal wieder ausgetauscht, haben unsere Vierbeiner nie als Objekte gesehen. So ist eine bunte, aber dennoch homogene Gruppe von Wunderbäumchen bei uns herangewachsen.



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Kontakt: wunderbaum@aol.com.
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